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Spracherwerb – Defizite an Oberösterreichs Schulen: VP/FP zementieren Problem ein

21. Mai 2026

Spracherwerb – Defizite an Oberösterreichs Schulen: VP/FP zementieren Problem ein

SPÖ-Haas: „Wie viele Kinder sollen noch am Lesen scheitern bis sie Unterstützung bekommen?“

40 von 100 Kindern in Oberösterreichs Schulen können am Ende der 4. Klasse Volkschule nicht ausreichend lesen. Dieses bedenkliche Ergebnis aus den IKMPLUS-Testungen an den Schulen nahm die SPÖ zum Anlass für einen Antrag zur Unterstützung des Spracherwerbs in der Volksschule. ÖVP und FPÖ blockierten diesen in der heutigen Landtagssitzung. „Es macht den Eindruck, dass es der schwarzblauen Landeskoalition am Willen mangelt, das Problem zu lösen. Sie vergessen dabei, dass es kein Problem der Kinder ist – sondern ein Problem unseres Landes, dessen einzige Zukunft diese Kinder sind! Lehrer-Urlaub auf den Malediven löst das Problem des Spracherwerbs der Kinder nicht!“, mahnt SPÖ-Abgeordneter Mario Haas.

Haas an Haberlander: „Kinder können nicht auf den Arbeitswillen von Schwarzblau warten.“

Das Sprachpaket soll verbesserte Begleitstrukturen und attraktive Rahmenbedingungen für Lehrer:innen in besonders herausfordernden Schulstandorten, zusätzliches Unterstützungspersonal, den Ausbau von Schulbibliotheken und digitalen Lernangeboten zum Spracherwerb sowie eine verstärkte Zusammenarbeit mit Integrationsvereinen und pensionierten Lehrer:innen umfassen. Zudem braucht es zusätzliche Landesmittel für Schulbau und -sanierungen, damit die benötigten Gruppenräume für den Sprachunterricht überall realisiert werden können. „Bildungslandesrätin Haberlander ist hoffentlich bewusst, dass sie trotz der Ablehnung des Antrags an Lösungen arbeiten muss, um zu verhindern, dass immer mehr Kinder den Anschluss verlieren! Die SPÖ hätte heute die Vorarbeit dazu geleistet. Stattdessen zeigt Schwarzblau erneut seine Blockadehaltung: Kein Wille zum Handeln. Das geht auf Kosten der Kinder“, so Haas abschließend.

Fotocredit: Haag

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